Großkampftage (Weltkrieg Doppelband Heft 164) - Ostfeldzug 1943/44: Die 5. Jäger-Division im Abwehrkampf an der Versorgungsstraße bei Witebsk #1003340

di Kristof Graf

histomedia AG

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Am 8. November 1943 – die schweren Kämpfe zur Schließung der Lücke zwischen der Heeresgruppe Nord und Mitte dauerten an – begann die sowjetische Führung bereits zu einem weiteren Schlag auszuholen. Ohne erkennbare Vorzeichen begann die russische 1. Baltische Front ihren Schwerpunkt an eine andere Stelle der Front zu verlagern. Mit acht Schützendivisionen und sechs motorisierten Brigaden, darunter auch Panzer, begann das russische III. Garde-Kavalleriekorps gegen die im Bereich der deutschen 3. Panzer-Armee liegende Stadt Witebsk vorzugehen. Der verteidigenden deutschen 206. Infanterie-Division gelang es nicht, die Frontlinie zu halten. In den kommenden Tagen und Wochen wei­tete sich der zunächst örtlich begrenzte Durchbruch zur Abwehrschlacht um die Stadt Witebsk aus. Am 16. November durchbrach das russische III. Garde-Kavalleriekorps westlich des Ordowesees die deutsche Frontlinie und schwenkte anschließend nach Süden auf Gorodok ein. Somit stand der Gegner im Rücken der deutschen 3. Panzer-Armee. Am 13. Dezember begann die Rote Armee mit einem weiteren Großangriff gegen den Nordflügel der 3. Panzer-Armee. Die russischen Panzertruppen stießen nach Durchbrechen der Frontlinie zur Rollbahn Newel–Gorodok vor und drohten, die Verbände des IX. AK einzuschließen. Der Gegner ließ nicht locker und griff Tag für Tag, immer wieder aufgefrischt, die deutschen Verbände an. Ohne Pause drückten die russischen Verbände gegen die Frontlinie der 3. Panzer-Armee. Auch im Osten vor Witebsk griff der Gegner heftig an. Bis über die Weihnachtsfeiertage hinaus tobte die Winterschlacht um Witebsk. Auf Seiten des Gegners wurden dabei nicht weniger als 37 Schützen- und Kavalleriedivisionen sowie 15 Panzerbrigaden in die Schlacht geworfen. Auf deutscher Seite standen dem übermächtigen Feind nur wenige abgekämpfte Divisionen gegenüber, die, allen Widrigkeiten zum Trotz, der Roten Armee die Stirn bieten konnten.
Eine der Divisionen war die im Eilmarsch herangeführte 5. Jäger-Division, die sofort nach Ankunft ihrer ersten Teile im Einsatz­gebiet in den Kampf geworfen wurde. Bereits am 24. Dezember bezog sie am Bahnhof von Polozk kurzfristig Quartier. Als der Russe mit erheblichen Panzerkräften weiter nördlich die Versorgungsstraße und Bahnstrecke abzuschneiden drohte, wurde die 5. Jäger-Division dorthin in Marsch gesetzt…
Weltkrieg Doppelband Heft 164


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Altre informazioni:

ISBN:
9783313001124
Formato:
ebook
Editore:
histomedia AG
Anno di pubblicazione:
2026
Dimensione:
13.5 MB
Protezione:
watermark
Lingua:
Tedesco
Autori:
Kristof Graf
accessible:
true