Auf der Grusinischen Heerstraße (Weltkrieg Erlebnisberichte Originalband Heft 322) - Ostfeldzug 1942: Teile der Sturmgeschütz-Brigade 191 im Ringen um den Weg nach Tiflis #1004596

di Hans Fränznik

histomedia AG

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Nach dem Überschreiten des Flusses Terek an zwei Stellen Anfang September 1942 und dem Zusammenwachsen der beiden Brückenköpfe bei Mosdok und Kisljar mußte nun der noch relativ kleine Brückenkopf erweitert werden, um die schnell geschlagenen Kriegsbrücken dem unmittelbaren Einfluß der russischen Artillerie zu entziehen. Um die Kräfte der bereits im Brückenkopf operierenden deutschen Truppen – der 111. Infanterie-Division (ID), der 370. ID sowie Teilen der Sturmgeschütz-Brigade 191 – für die kommenden Angriffe entlang der Grusinischen Heerstraße zu verstärken, wurden Einheiten der 13. Panzer-Division (PD) in den Brückenkopf Mosdok vorgezogen, um gemeinsam mit dem Grenadier-Regiment (GR) 50 sofort zum Angriff anzutreten. Zusätzlich wurden Sturmgeschütze der „Büffelbrigade“ in den Kampf geworfen, um den Durchbruch durch die stark befestigte feindliche Linie zu erzwingen und in Richtung Grosny und darüber hinaus nach Tiflis vorzustoßen.
Obwohl über die Kriegsbrücken inzwischen genügend Nachschub in den Brückenkopf floß, blieb die Lage angespannt. Vor allem die russischen Luftangriffe setzten den deutschen Truppen und ihrer Versorgungslinie zu. Abhilfe gab es kaum, weil die eigene Luftwaffe bei der vor Stalingrad operierenden 6. Armee gebunden war und für die Kampfführung im Süden ausfiel.
Es war der Heeresgruppe (HGr.) A gelungen, den für die Fernziele Grosny, Tiflis und Baku wichtigen Brückenkopf über den Terek zu erzwingen. Ihn weiter ausdehnen zu können, gelang jedoch nicht.
Die Truppen der HGr. A lagen am Terek fest. Sämtliche Pässe über den Kaukasus waren von starken russischen Truppen blockiert worden. Nicht anders sah es im Bereich Mosdok an der Straße nach Tiflis und Baku aus. Dennoch versuchten die deutschen Verbände weiterhin, die Zugangswege zum Transkaukasus zu öffnen.
Das kaukasische Ölgebiet, die Häfen am Ufer des Schwarzen Meeres, die Städte Grosny, Tiflis und Baku sollten in jedem Fall noch vor Einbruch des Winters genommen werden. Also mußte noch einmal zum Angriff angetreten werden. Auch die nach den vergangenen schweren Kämpfen zur Auffrischung herausgezogene Sturmgeschütz-Brigade 191 wurde erneut in den Kampf geworfen…
Weltkrieg Originalband Heft 322


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Altre informazioni:

ISBN:
9783313000516
Formato:
ebook
Editore:
histomedia AG
Anno di pubblicazione:
2026
Dimensione:
9.98 MB
Protezione:
watermark
Lingua:
Tedesco
Autori:
Hans Fränznik
accessible:
true